PRESSE
Die Presse schreibt:

"Virtuos geschlagene Wortsalti und die gelungene

und überaus niveauvolle Mischung aus Politik und Privatem, aus Beobachtung und Kommentar."

(Schwäbische Zeitung, 12.4.2010)


"Holger Paetz ist bösartig komisch, sensibel und lyrisch, mit einer Mimik, zwischen genervt und verächtlich. Er ist ein Verbalakrobat, ein Profinörgler, der sich gern in Rage redet, ein anarchischer Geist im klassischen Sinne des Kabaretts und ein Literat zudem."
(Mittelbayerische Zeitung Regensburg, 8.3.2010)

„Es ist das Phänomen dieses Abends, dass einem sein unzufriedener Grundton nicht gegen den Strich geht. Da muss er wohl eine gesellschaftliche Grundstimmung getroffen haben.
Auf resignativem Kurs schlingert Holger Paetz dahin, ohne auf Pointen aus zu sein oder es auf Brüche anzulegen. Ganz im Gegenteil gelingen ihm auf seine gewandt dahingetextete Art kunstvolle Übergänge. Wie er aus seinem Sprechfluss unvermittelt in ein Gedicht überleitet, das sich dem selbstverliebten Gebaren von Männern im Fitnessstudio in Versform widmet, ist ein wunderbarer und der poetischste Moment des Abends.“ (Passauer Neue Presse, 8.2.10)

„Manchmal tut es richtig gut, sich zu echauffieren und mit genervtem Augenrollen auf das zu reagieren, was einem tagtäglich begegnet und im Vorbeigehen allein schon durch die bloße Existenz oder, noch viel schlimmer, verbale Inkontinenz den eigenen Anspruch zutiefst beleidigt.“ (Premierenkritik vom 16.1.10) mehr...

„Paetz ist mit seiner asketisch-schlaksigen Figur, den wild rudernden Armen, den spöttisch herabgezogenen Mundwinkeln eine Art Nörgler vom Dienst des deutschen Kabaretts.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Er ist nicht nur selbstironischer Paetz-Darsteller, Gewinner des Salzburger Stier, sondern er ist schlicht und ergreifend, ein sprachvirtuoser, extraordinärer Literat, wenn nicht Poet.“ (Neue Züricher Zeitung)

„Es tut gut, dass einer mal angesichts der täglichen Ration sprachlicher Umweltverschmutzung gehörig die Krise kriegt.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Da vorne steht einer, der über ein blitzgescheites Sprachbewusstsein verfügt, mit dem er den Politikerbeamten zu Leibe rückt.“ (Münchner Merkur)

"Sein Programm ist klassisches Kabarett, seine Lieder stehen in der Nachfolge eines Kraudn Sepp und in sein er Physiognomie gemahnt er mit seinem übergroßen Insektenkopf und den permanent Luft greifenden Spinnenfingern an Karl Valentin." (Main-Echo)

„Direkt nach der Pause schildert er eine Floßfahrt auf der Isar, die er mitmachen muss, weil er Kolumnist eines nicht unbedeutenden Anzeigenblattes ist. Hier kommt sein schauspielerisches Talent voll zur Geltung. Man spürt als Zuschauer die biergetränkte, wahnsinnig machende Hitze auf dem Floß und möchte ebenso gern aussteigen wir Paetz selbst. Der reißt einen stattdessen in einem Atemzug mit bis zum Ende seines Programms und gönnt einem nur gelegentlich eine Verschnaufpause, wenn er wortverspielte Lieder zur Gitarre singt.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Er tut so harmlos und unbeholfen, der Münchner. Doch seine Seitenhiebe auf Auswüchse der deutschen Sprache sitzen punktgenau. Holger Paetz findet treffsicher sprachliche Ungereimtheiten, an denen die meisten Leute achtlos vorbei reden.“ (Pforzheimer Zeitung)

„Holger Paetz muss man erlebt haben. Der Sprachkünstler von hohen Gnaden ließ fränkisch-bayrische Mundart dominieren und rundete damit sein hinterhaltvolles entlarvendes Gedankengut ab. Sein Vortragshabitus vermochte, an die Art Luis Trenkers zu erinnern, mit einem Humor, der ganz zur Kleidung des Künstlers passte - nämlich schwarz vom Scheitel bis zur Sohle.“ (Celler Nachrichten)

„Bis in die kleinste Wendung ausgefeilte Rhetorik, die der langjährige Nockherberg-Autor nicht nur souverän beherrscht, sondern auch genussvoll zelebriert. Wenn er sich gestikulierend in Rage redet, mal schnoddrig, mal in arabesk verschlungenen Worttiraden, das gemeinsame Kochen mit Ihr und Schwiegermutter zum Krisenherd im wahrsten Sinne des Wortes erklärt. Erschöpft vom ewigen Nörgeln greift er hin und wieder zur Gitarre und singt seine skurrilen bis dadaistischen Lieder von - nölenden Senioren. Krisenfest ins "KrisenFest". (Der Neue Tag)

„Auf der Bühne stand nämlich kein Erzähler schlüpfriger Witzeleien, sondern ein virtuoser Sprachakrobat, der auf verschiedenen Ebenen zum grotesken Seelenstriptease ansetzte, beispielsweise als frustrierter Single... Nach außen gekehrt werden daraus skurril-poetische Minidramen, in denen es nicht nur um das eine geht...Valentinesk von Statur übt er sich, getrieben von den Wogen der Lust, in Verrenkungen und atemberaubenden Grimassen." (Salzburger Nachrichten)

Schippert von Wolfratshausen nach München – und landet bei den Academixern: Dritter Academix mit Holger Paetz als Gast kann sich sehen lassen. „Überhaupt ist der Academix gelungen, weil kein Künstler im Vergleich zu den anderen auf der Strecke bleibt und allesamt aktuelle Bezüge herstellen. Das macht der Münchner Holger Paetz mit dem Skandal um die bayerische Landesbank sowie dem CSU-Wahldebakel. Er, bekannt als Guido Westerwelle-Parodie auf dem Nockherbergfest, hat nicht nur starke Pointen, sondern auch seine Gitarre im Gepäck, die er erstklassig beherrscht. Neben aktuellen Absurditäten bringt er den Irrsinn einer kommerziellen Floßfahrt von Wolfratshausen nach München auf den Punkt. Seine Figuren sind nah an der Realität skizziert. Er muss kaum überspitzen, um die Alltagskomik seiner Floßfahrt zu entfalten. Erfreulicherweise hat es mit Paetz mal wieder ein bajuwarischer Künstler nach Leipzig geschafft, der des Deutschen mächtig ist und es auch korrekt anwendet und nicht, wie mancher Kollege, glaubt, Bayerisch zu sprechen sei schon witzig genug. (Leipziger Zeitung)

„Wohldurchdachter Wortwitz des begabten Sprachkünstlers Holger Paetz ... mit viel bayerischem Charme und anarchistischem Humor." (Rheinische Post)

„Verklemmt ist er jedenfalls nicht, dieser Holger Paetz, der da herrliche Sprachbilder für Unaussprechliches findet, nie peinlich, immer witzig, immer so, daß man lacht und der sprachliche Stachel gleichwohl steckenbleibt. Und seine lautmalerischen Songs wie der Orgasmus-Rap erreichen dadaeske Qualitäten ..Ein groteskes Vergnügen, zur Wiederholung dringend empfohlen." (Cuxhavener Nachrichten)

„Seine Bösartigkeit ist nicht einmal von der eigenen Körpergröße zu übertreffen, sein Humor schwärzer als alles, was unter einem Fingernagel Platz hat, sein Gesang rauer als das Gegröle von Fußball-Fans: Holger Paetz, in Personalunion Kabarettist, Nockherberg-Texter und daselbst Westerwelle-Double. .... Von wegen komisch: Bittere Blumen hat er bei seinen Streifzügen durch unsere politische Landschaft gepflückt. Dieses poetische Bild sei gestattet, weil Meister Paetzens Sprache oft durchaus lyrisch ist und sein Ingrimm voller Dramatik. Und wäre er nicht so hoch gewachsen – man könnte ihn leicht einen Giftzwerg heißen!“ (MZ, Regensburg)