HOLGER PAETZ

Kabarettist   Autor   Mandocellist

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PREISE + AUSZEICHNUNGEN:

 

1976: "Liedermacherpreis des Hessischen Rundfunks"

1996: "Salzburger Stier"

(Pate: Dieter Hildebrandt)

2017: "Obernburger Mühlstein" (Ehrenmühlstein)

 

 

2019: "Der freche Mario"

Die Jury des "Schwabinger Kunstpreises" sagt:

 

Vielleicht liegt es daran, dass er – obgleich gebürtiger Münchner - in Leider aufgewachsen ist, einem Stadtteil von Aschaffenburg. Das „Leider“ ist sozusagen ein Grundmotiv des Bühnenmenschen Holger Paetz geworden.

 

Keiner in der Kabarettszene nörgelt so schön wie der hagere Schlacks mit den wild rudernden Armen, den stets spöttisch herabgezogenen Mundwinkeln und der nöligen Stimme. Seit 1977 macht er das von Schwabing aus.

 

Er fing als Liedermacher (als „Folkie“, wie er selbst sagt) in den einschlägigen Münchner Talentbühnen wie dem "KEKK", dem "Hinterhoftheater" oder der "Liederbühne Robinson" an, nebenbei jobbte er als Kellner, Friedhofsgärtner oder Archivar. Bald aber verlagerte sich der Schwerpunkt auf das Wort.

 

Die Ohnmacht des Einzelnen gegenüber den Zumutungen der Zivilisation ist seit langem ein Leitmotiv seiner mal hinreißend polemischen, mal fast literarisch-poetischen Texte – in dieser Mischung typisch Schwabing, möchte man meinen.

 

Ob in diversen Soloprogrammen, im Duo mit Uli Bauer, kurz als Mitglied des wiedererstandenen Lach- und Schieß-Ensembles oder viele Jahre lang als Westerwelle-Darsteller und Chefautor des Nockherberg-Singspiels, ob bei Kabaretthochämtern wie dem „Scheibenwischer“ oder bei intimen Stelldicheins wie seinem Monatsrückblick im Karl-Valentin-Musäum – die Republik muss zur Kenntnis nehmen, was bei Holger Paetz in der Isabellastraße satirische Gestalt annimmt.